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Meersalz: Was es besonders macht und wie es sich von herkömmlichem Salz unterscheidet

Meersalz: Was es besonders macht und wie es sich von herkömmlichem Salz unterscheidet

Meersalz: Was es besonders macht und wie es sich von herkömmlichem Salz unterscheidet

Salz ist nicht gleich Salz. Klingt erstmal nach einer Binsenweisheit. Neulich kam bei uns im Team die Frage auf, was Meersalz eigentlich so besonders macht. Unser Azubi hatte beim Kochen mit unserem italienischen Meersalz plötzlich wissen wollen, worin genau der Unterschied zu normalem Speisesalz liegt und ob man das wirklich schmecken kann. Eine ziemlich gute Frage fanden wir. Denn Salz ist nicht gleich Salz. Von der Herstellung über die Kristallstruktur bis hin zum Geschmack gibt es einige spannende Unterschiede.

Falls Du unser italienisches Meersalz selbst ausprobieren möchtest, findest Du es hier.

Was genau ist Meersalz?

Meersalz wird direkt aus Meerwasser gewonnen. Herkömmliches Speisesalz stammt meist aus unterirdischen Salzlagerstätten und wird industriell aufbereitet. Meersalz entsteht dagegen durch natürliche Verdunstung. Das Ergebnis sind Salzkristalle, die je nach Herkunft unterschiedlich in Größe, Form und Geschmack ausfallen. Chemisch bestehen beide Salzarten überwiegend aus Natriumchlorid (NaCl). Raffiniertes Speisesalz bringt es auf 99,5 bis 99,9 Prozent NaCl. Meersalz liegt bei etwa 95 bis 98 Prozent. Die restlichen Anteile setzen sich aus Spurenelementen wie Magnesium, Calcium und Kalium zusammen.

Wie wird Meersalz gewonnen?

Die Gewinnung von Meersalz ist im Grunde ein uraltes Handwerk. In sogenannten Salzgärten, flachen Becken entlang der Küste, wird Meerwasser aufgefangen und der Sonne und dem Wind überlassen. Das Wasser verdunstet langsam. Zurück bleiben die Salzkristalle. Je nach Klima und Region kann der Ertrag zwischen 50 und 150 Kilogramm pro Quadratmeter im Jahr liegen. Das Verfahren gilt als energiearm, weil Sonne und Wind den Großteil der Arbeit übernehmen. Allerdings deckt Meersalz nur geschätzte 20 bis 30 Prozent des weltweiten Salzbedarfs. Der Rest kommt aus dem Bergbau oder der industriellen Soleverdampfung.

Meersalz vs. Speisesalz: Die Unterschiede

Der größte Unterschied liegt ehrlich gesagt nicht in der Chemie, sondern in der Verarbeitung. Herkömmliches Speisesalz wird nach dem Abbau gereinigt, raffiniert und oft mit Zusatzstoffen versehen. Dazu zählen Rieselhilfen wie E535 sowie häufig Jod und Fluorid. Naturbelassenes Meersalz kommt in der Regel ohne solche Zusätze aus und behält seine natürliche Kristallstruktur.

Eigenschaft Meersalz Raffiniertes Speisesalz
NaCl-Gehalt 95 bis 98 % 99,5 bis 99,9 %
Spurenelemente Geringe Mengen (Mg, Ca, K) Kaum vorhanden
Kristallstruktur Unregelmäßig, gröber Fein, gleichmäßig
Geschmack Nuancierter, je nach Herkunft Neutral salzig

Ist Meersalz gesünder? Ein ehrlicher Blick

Hier trennt sich Vertrieb von Realität. Ja, Meersalz enthält Spurenelemente wie Magnesium, Calcium und Kalium. Die Mengen sind allerdings so gering, dass sie ernährungsphysiologisch kaum ins Gewicht fallen. Bei der von der WHO empfohlenen Tageshöchstmenge von 5 Gramm Salz nimmst Du über Meersalz maximal rund 75 Milligramm Magnesium auf.

Der Körper benötigt jedoch etwa 300 bis 400 Milligramm pro Tag. Wissenschaftlich lässt sich nicht belegen, dass Meersalz gesünder ist. Das sehen auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) so. Was allerdings für jodiertes Speisesalz spricht: Die Jodversorgung in Deutschland gilt laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) weiterhin als verbesserungswürdig. Wer ausschließlich auf naturbelassenes Meersalz setzt, sollte deshalb seine Jodzufuhr im Blick behalten.

Meersalz in der Küche: Wo es wirklich einen Unterschied macht

Der Geschmacksunterschied kommt weniger von der chemischen Zusammensetzung als von der Kristallstruktur. Grobes Meersalz knistert zwischen den Zähnen, löst sich langsamer auf und gibt seinen Geschmack Stück für Stück frei. Genau das macht es so großartig als Finisher. Wo Meersalz wirklich glänzt: ein paar Flocken auf einer frischen Focaccia, auf gegrilltem Gemüse oder auf einer reifen Tomate mit Olivenöl. Da kommt sofort Bella Italia auf den Teller.

In Salaten bleibt die Textur erhalten und sorgt für spannende Kontraste. Zwischen den Fingern zerrieben hast Du beim Würzen außerdem viel mehr Kontrolle als mit einem klassischen Salzstreuer. Wo es keinen Unterschied macht: im Kochwasser für Pasta oder in Soßen. Hier löst sich jedes Salz komplett auf und die feinen Nuancen gehen verloren. Dafür reicht normales Speisesalz völlig aus.

Unser italienisches Meersalz

Unser italienisches Meersalz wird seit Gründung der L´Osteria in unseren Restaurants verwendet. Du willst echtes italienisches Lebensgefühl in Deine Küche holen? Dann probier doch mal unser Il Nostro Ital. Meersalz.

Es kommt direkt aus Italien und bringt genau die Qualität mit, die perfekt zu italienischen Genussmomenten zuhause passt. Naturalmente ohne Zusatzstoffe und mit der Leidenschaft, die gutes Essen verdient. Ob Du damit Deine selbstgemachte Bruschetta verfeinerst, ein Carpaccio toppst oder einfach ein paar Flocken über Dein Lieblingsgericht gibst: Dieses Salz macht aus simplen Zutaten etwas Besonderes.

Nicht weil es Wunder wirkt, sondern weil gute Zutaten eben den Unterschied machen.

Buon appetito!

Quellen

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