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Pesto selber machen: So gelingt Dir die perfekte Sauce zu Hause

Pesto selber machen: So gelingt Dir die perfekte Sauce zu Hause

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Zehn Minuten, eine Handvoll Zutaten, und Deine Küche duftet wie ein sonniger Nachmittag in Ligurien. Pesto selber machen ist wirklich einfach. Das Wort "Pesto" kommt vom italienischen "pestare", also "zerstampfen". Genau so simpel ist das Prinzip: frische Zutaten zerkleinern, gutes Olivenöl dazu, fertig. Was Du dafür brauchst und worauf es wirklich ankommt, erfährst Du hier.

Warum selbstgemachtes Pesto einfach besser schmeckt

Mal ehrlich: Viele Pestos aus dem Supermarktregal klingen auf der Zutatenliste weniger nach Bella Italia und mehr nach Kompromiss. Sonnenblumenöl statt Olivenöl, Cashewkerne statt Pinienkerne, dazu Konservierungsstoffe und Aromen. Das Ergebnis schmeckt okay, hat aber mit dem Original aus Genua wenig gemeinsam.

Die Basis: Was gehört in ein klassisches Pesto alla Genovese?

Das originale Pesto alla Genovese stammt aus Ligurien und das Rezept braucht erstaunlich wenige Zutaten. Entscheidend ist deren Qualität:

  • Frisches Basilikum (ca. 50-80 g Blätter)
  • Pinienkerne (ca. 30-40 g)
  • Knoblauch (1-2 Zehen, je nach Vorliebe)
  • Parmesan und/oder Pecorino (40-60 g, frisch gerieben)
  • Hochwertiges Olivenöl (ca. 125-150 ml), zum Beispiel L'Osteria Extra natives Olivenöl
  • Ein gutes Salz, am besten Il Nostro Ital. Meersalz

Mehr braucht es nicht. Das Zusammenspiel dieser Zutaten macht den Geschmack.

Schritt für Schritt zum eigenen Pesto:

Basilikum vorbereiten: Wasche die Blätter gründlich und tupfe sie wirklich gut trocken. Zu viel Feuchtigkeit macht das Pesto nicht nur wässrig, sondern auch weniger haltbar.
Pinienkerne rösten: Gib die Pinienkerne ohne Öl in eine Pfanne und röste sie bei mittlerer Hitze goldbraun. Das dauert nur zwei bis drei Minuten. Pass dabei gut auf: Pinienkerne werden oft schneller dunkel, als man denkt. Durch das Rösten entfalten sie ein nussig warmes Aroma, das dem Pesto richtig Tiefe gibt.
Alles zusammenbringen: Basilikum, geröstete Pinienkerne, Knoblauch und eine Prise Meersalz kommen in Deinen Mörser oder Mixer. Alles grob zerkleinern, dann langsam das Olivenöl langsam dazugießen, während Du weiter mixt. Zum Schluss hebst Du den frisch geriebenen Käse unter. Abschmecken, fertig.

Mörser oder Mixer? Die Frage aller Fragen

Die traditionelle Methode ist der Mörser. Nicht ohne Grund bedeutet „pestare" schließlich zerstampfen. Durch das langsame Zerreiben werden die Zellen des Basilikums schonender aufgebrochen. Dies erzeugt ein besonders intensives Aroma. Viele Profiköche schwören darauf. Für die Küchen zu Hause gibt es jedoch einfachere Alternativen. Ein Stabmixer oder Multi-Zerkleinerer liefert ebenfalls ein sehr gutes Ergebnis. Wichtig ist nur, dass Du kurz und in Intervallen mixt, statt alles zu einer gleichmäßigen Paste zu pürieren. Pesto darf ruhig etwas Struktur haben. Das Olivenöl kann durch längeres Mixen bitter werden, also lieber zügig arbeiten.

Kleine Tricks mit großer Wirkung

Kleiner Geheimtipp: Ein Spritzer Zitronensaft ins fertige Pesto bewahrt die leuchtend grüne Farbe. Ohne oxidiert das Basilikum schnell und wird bräunlich. Schmeckt dann immer noch, sieht aber weniger einladend aus. Wenn Du Deinem Pesto eine mediterrane Note geben willst, probier mal einen Hauch RAPS Oregano. Nicht zu viel, wirklich nur ein Hauch. Das gibt dem Ganzen einen subtilen Geschmackskick, ohne das Basilikum zu übertönen. Die beste Basilikum-Saison läuft übrigens von Juni bis September. In dieser Zeit bekommst Du die aromatischsten Blätter.

Pesto Varianten: Rosso, Nuss und mehr

Pesto alla Genovese ist der Klassiker, aber längst nicht die einzige Möglichkeit:

Pesto Rosso: Kommt ursprünglich aus Sizilien und basiert auf getrockneten Tomaten statt Basilikum. Zusammen mit Pinienkerne, Knoblauch, Parmesan und Olivenöl ergibt das eine aromatische, leicht süßliche Sauce. Perfekt für Divella Spaghetti Ristorante No.8.
Nuss-Pesto: Die Pinienkerne lassen sich auch durch Walnüsse, Mandeln oder Haselnüsse ersetzen. Jede Nuss bringt ihren eigenen Charakter mit. Walnüsse machen das Pesto herber, Mandeln eher mild. Ein wenig Ausprobieren lohnt sich – jede Nuss setzt andere Akzente.
Bärlauchpesto: Ist die perfekte Frühlingsvariante. Zwischen März und Mai findest Du frischen Bärlauch auf Wochenmärkten oder im Wald. Er bringt eine feine Knoblauchnote mit, ganz ohne extra Knoblauch.
Und für alle, die es vegan mögen: Lass den Käse weg und ersetze ihn durch Hefeflocken.

So bleibt Dein Pesto lange frisch

Selbstgemachtes Pesto hält sich im Kühlschrank etwa ein bis vier Wochen. Fülle es in saubere, am besten ausgekochte Gläser. Bedecke die Oberfläche mit einer dünnen Schicht Olivenöl. Das schließt die Luft ab und verhindert Oxidation. Nach jeder Entnahme wieder mit Öl bedecken. Einfrieren funktioniert auch. Eiswürfelformen eignen sich perfekt dafür. So hast Du portionsweise Pesto für spontane Pasta-Abende. Frisch gemacht schmeckt es am besten, aber als Vorrat ist die Tiefkühltruhe eine gute Lösung.

Wenn es mal schnell gehen muss

Manchmal fehlt einfach die Zeit, Basilikum zu waschen und den Mörser rauszuholen. Für genau solche Momente gibt es fertige Pesto-Varianten mit hochwertigen Zutaten, die richtig lecker schmecken. Schau Dir mal das ANFOSSO Grünes Pesto mit Basilikum Genovese DOP an. Es wird mit Basilikum aus Genua hergestellt. Oder das ANFOSSO Rotes Pesto mit Basilikum Genovese DOP für alle Rosso-Fans. Die ANFOSSO Haselnuss Sauce Salsa di Noci ist eine cremig nussige Alternative, die hervorragend zu Pasta passt. Ob selbst gemacht oder aus dem Glas, mit guten Zutaten wird Dein Pasta-Abend zu einem kleinen Stück Italien auf dem Teller. Buon appetito!

Quellen